Badekugeln selbstgemacht

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Hallo ihr Lieben,

für mich bedeutet das Frühjahr nicht nur, dass das Wetter so langsam besser wird oder dass Pflanzen und Tiere beginnen aus ihrem Winterschlaf erwachen, für mich bedeutet das Frühjahr auch eine Reihe von Geburtstagen und Feiertagen, an denen ich meine Liebsten beschenken kann. Ich liebe es zu schenken und finde es umso schöner, wenn es sich hierbei um etwas Selbstgemachtes handelt. Als kleine Inspiration möchte ich euch zu diesem Thema eine Anleitung für handgemachte Badekugeln geben, über die sich vor kurzem meine beste Freundin freuen durfte.

Hierzu braucht ihr:

  • 100g Natron
  • 50g Zitronensäure (hierbei unbedingt drauf achten, dass sie zum versehr geeignet ist)
  • 2-3 TL Badeöl
  • Einweghandschuhe
  • Teilbare Kunststoff-Kugeln (kann jede beliebige Form sein)

Die Kugeln bestehen aus drei Grundzutaten, dem Natron, der Zitronensäure und dem Badeöl. Sowohl das Natron, als auch die Zitronensäure sind im Supermarkt in der Abteilung mit den Backzutaten zu finden. Größere Mengen an Zitronensäure kann ebenfalls in der Apotheke gekauft werden oder einfach hier bestellt werden. Anstelle von Badeöl, kann auch Duftöl für den Geruch und Lebensmittelfarbe für die Farbgebung genommen werden. Hierbei ist drauf zu achten, dass die Masse für die Kugel niemals mit Wasser in Berührung kommen darf. Um beispielsweise die Lebensmittelfarbe aufzulösen, kann Ethyl Alkohol genutzt werden. Die angegebenen Mengen reichen für ungefähr eine Badekugel mit dem Durchmesser von 7cm.

Um die Badekugeln aufzupeppen habe ich folgendes benutzt:

  • Epsom Salz (dient zur Entspannung)
  • Getrocknete Blütenblätter, passend zur Duftrichtung

Zunächst das Natron und die Zitronensäure vermengen und anschließend sieben. Wer mag, kann an dieser Stelle einen Eßlöffel Epsom Salz zufügen.  Einweghandschuhe anziehen. Löffelweise das Badeöl hinzugeben und sofort beginnen das Öl mit dem Pulver zu verkneten. Ist man nicht schnell genug, beginnt das Badeöl mit dem Pulver zu reagieren. Die Masse ist fertig, wenn sie beim Zusammendrücken in der Hand nicht mehr zerbröselt. Ist die Masse zu feucht, trocknet sie nicht richtig, ist die zu trocken fällt die Kugel auseinander. Je nach Geschmack, Blütenblätter oder sonstige Extras in die Form geben, danach beide Hälften mit der Masse großzügig befüllen, sodass sie über den Rand der Form hinausragt. Die Hälften zusammenpressen, was etwas dauern kann. Überschüssige Masse von der Form abwischen und das Ganze über Nacht trocknen lassen. Wer die Kugeln bemalen möchte, sollte diese mindestens 24 Stunden trocknen lassen. Vor dem Öffnen der Form, von außen das Plastik mit einem Löffel abklopfen, um das Lösen aus der Form zu erleichtern. Habt ihr es geschafft, die Kugel heil aus der Form zu befreien, ist sie fertig zum Verschenken.

Ich hoffe, ihr habt genauso großen Spaß bei der Herstellung der Badekugeln, wie ich es hatte. Viel Freude beim verschenken oder selbstgenießend, sowie einen guten Start in die neue Woche, wünsche ich euch.

Eure Elli ❤

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3 Kommentare zu “Badekugeln selbstgemacht

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